» Alle Beiträge als gelesen markieren
| Beitrags-Autor | Initiative gegen Tiershows (aus: L'observateur vom 29. Juni 1972) |
|
|
02.07.2007 um 22:00 Uhr Die Betreiber des Freizeitparks „Le monde fantastique“ haben in einer Pressemitteilung wiederholt auf die Situation von geschützten Tierarten in Freizeitparks aufmerksam gemacht. „Für mich als Tierfreund ist es immer schrecklich zu sehen, wie die Tiere für das Vergnügen der Besucher leiden müssen. (...) Bei uns kommt kein Alligator in die Wanne“, erklärt Parkchef Andreas Hinzdorf. Es sei sein Ziel über das Leiden und die meist nicht artgerechte Haltung der tierischen Clowns aufzuklären und dabei kritisiert der Freizeitparkbetreiber ganz klar seine Konkurrenten. Viele seien nur auf den schnellen Euro aus und hätten auch keine Skrupel Tiere regelrecht auszubeuten, um so ihre Gewinne und die Besucherzahlen zu maximieren. „Das kommt uns gar nicht in die Tüte. Wir versuchen zwar auch unseren Besuchern Außergewöhnliches zu präsentieren, doch auf dem Rücken der Tiere wollen wir das nicht austragen. Es ist unheimlich aufwändig und teuer zum Beispiel Delfine halbwegs artgerecht zu halten. Aber wenn ich mir die Finanzen so mancher Parks anschaue, dann kann ich mir vorstellen, aus welchem Grund die meisten Tiere dort einen eher kränklichen Eindruck machen.“, wettert Andreas Hinzdorf gegen seine Kollegen und erwähnt: „Um diesen Tieren zu helfen haben wir die Initiative ‚Ein Park für Tiere’ ins Leben gerufen.“ Ziel sei es an der Atlantikküste einen großen Park zu errichten, in dem ehemalige animalische Freizeitparkartisten in großen und artgerechten Gehegen gehalten werden sollen. Besonderes Augenmerk werde darauf gelegt, diese Tiere – wenn möglich – unabhängig von den Menschen zu machen und sie auf das Leben in freier Wildbahn vorzubereiten. „Das wird freilich nicht bei allen Tieren möglich sein“, erklärt der Gründer der Initiative, „aber auch den ‚Pflegefällen’ wollen wir ein möglichst natürliches Umfeld bieten.“ Finanzielles Interesse stecke nicht dahinter, obschon der Park auch für Besucher geöffnet werde. Die finanzielle Situation von „Le monde fantastique“ sei so hervorragend, dass er solch ein Projekt durchaus betreuen können, erläutert Andreas Hinzdorf. Dennoch sei er sich bewusst, dass dieses Projekt langfristig nur durch Spendengelder überleben könne. Sein Park gehe dabei als gutes Beispiel voran, indem von jedem verkauften Eintrittsbillet zwei Euro an „Ein Park für Tiere“ fließt. Wer das Projekt also unterstützen möchte, kann dies von April bis Oktober tun. Und für das bald anstehende zehnjährige Jubiläum verspricht Andreas Hinzdorf eine Menge Überraschungen – und das alles ganz ohne Tiershows. |
|
|
03.07.2007 um 01:18 Uhr Gerne schliessen wir, die Manager von FUNtasien im Schweden (fabred) und des Pepsi-Park in Japan (coke), uns dieser Initiative an! In uneren Parks gab es nei und wird es nie Shows mit Alligatoren, Greifvögeln, Delfinen oder anderen "exotischen" Großtieren geben. In Sachen Tierhaltung sehen wir unsere moralische Grenze mit dem betrieb von Streichelzoos und Showauftritten von Ponys und Papageien ausgereizt. Für die artgerechte Haltung unserer Tiere werden weder kosten noch Mühen gescheut. Mehr wollen wir unseren Besuchern in dieser Richtung nicht bieten, da wir der Meinung sind Tiere sind in der Regel in der Natur oder in spezialisierten Einrichtungen wie Zoos besser aufgehoben. Ab sofort werden von jeder verkauften Eintrittskarte unserer Parks 10% als Spende an "Ein Park für Tiere" abgeführt. |
| Seiten: 1 | |
| Die aktiven Funktionen werden erst nach dem Login eingeblendet! |