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| Beitrags-Autor | Selbstbewusst ins nächste Jahr (aus: L'observateur vom 2. November 1974) |
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10.07.2007 um 15:01 Uhr Reims/Tokio: Die Jubiläumssaison für Le monde fantastique ist gerade erst vorbei gegangen, da treffen schon die ersten Pressemitteilungen ein, in denen man – fast schon gewohnheitsmäßig - lesen kann, wie zufrieden die Leitung des Parks mit der Saison gewesen sei, trotz kleinerer Defizite. So habe man zum Beispiel einen größeren Besucheransturm erwartet, als er letztendlich eingetroffen ist. Und auch sei es eher suboptimal gewesen, dass die erste Achterbahn des Parks – welche immerhin mit Investitionskosten von rund 7,5 Mio. Euro verbunden war – ein solches Modell gewesen sei, das in Frankreich wie Pilze aus dem Boden schoss. Auf das falsche Pferd habe man gesetzt, eine Exklusivklausel für unnötig erachtet, was letztlich ein Fehler gewesen sei. Dennoch konnte man sich an der Spitze als einer der beliebtesten Freizeitparks halten und nur das sei das Ziel gewesen. Wer diese Mitteilungen kritisch beäugt und in der Presseabteilung des Parks nachhakt, wie man sich trotz der scheinbar zufrieden stellenden Ergebnisse erklären wolle, dass man bisher noch keinen einzigen Preis der renommierten Stiftung Parktest erhalten habe, der wird zu hören bekommen, dass dieser Preis rein objektiver Natur sei, man sich zwar über solch einen Preis freuen würde – wie es bei dem Tochterpark Tokyo World in Japan der Fall gewesen sei – sich aber lieber voll und ganz auf das Messinstrument der Besucherzahlen verlasse, das eine eindeutige Sprache spreche. Man sei dieses Jahr in Frankreich auf Platz 2 und konnte sich gegen den Favoriten der Stiftung Parktest ganz klar absetzen, der nicht ansatzweise in diese Sphären aufzusteigen vermochte – obschon dieser Park viele Auszeichnungen einheimsen konnte. Viel wichtiger sei die subjektive Meinung der Besucher, die man nicht in nackten Zahlen ausdrücken könne. Für den Besucher sind Liebe und Hingabe, die man im ganzen Park spüre, eben wichtiger als eine große Anzahl nackter Stahlungetüme. Und was hier funktioniert, funktioniert scheinbar auch in Japan. Bereits in der ersten Saison habe man höhere Besucherzahlen verzeichnen können, als erwartet und den Einstieg in die Top Ten nur knapp verfehlt. Auch in Japan sei das Ziel klar: Man möchte die Nummer 1 werden und den „lieblosen Freizeitparkketten“ den Kampf ansagen. Inwiefern sich die Expansionspläne von Le monde fantastique von denen der sogenannten „Ketten“ unterscheiden, konnte man uns leider nicht beantworten. Genauso wenig wollte man darüber Auskunft geben, welche Attraktionen im nächsten Jahr zu erwarten sind. Man habe aus der Achterbahnpleite gelernt und wolle sich ab sofort etwas bedeckter halten. Man muss sich wohl überraschen lassen. |
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10.07.2007 um 15:53 Uhr
Frankreich avanciert immer mehr zum neuen Massenmarkt, mehr und mehr Ketten machen dort auf und - wenig später wieder zu . Aber einige schaffen den Sprung in die TopTen. |
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12.07.2007 um 13:30 Uhr
Wie kommt es nur, dass ausgerechner Du Le monde fantastique beobachtest? ;) |
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12.07.2007 um 17:04 Uhr
Von mir auch viel glück euch zwei :-) |
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12.07.2007 um 17:21 Uhr
Gegen Japans größter Freizeitpark wirst du aber nicht ankommen,tut mir leid! |
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12.07.2007 um 20:57 Uhr bin mal gespannt, wie sich der neue "Rantamo Park" in Japan schlägt ;-) |
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12.07.2007 um 21:37 Uhr
Ich wäre eher gespannt, ob der Besitzer des "Rantamo Parks" weiß, welche Schweinereien er da auf seinem Werbebanner stehen hat |
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12.07.2007 um 21:44 Uhr
Öhm ... klingt zwar unglaublich, aber ich kan kein Japanisch o_O |
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